Wanderung GS_N13 Torkofel (2.276 m)

Schwierigkeitsgrad: schwer
  • 10.1 km
    Strecke
  • 6.3 h
    Dauer
  • 1100 hm
    Tiefster Punkt
  • 2271 hm
    Höchster Punkt
  • 1196 hm
  • 1196 hm

GS_N13 Torkofel (2.276 m)

Lohnende und vor allem im Gratbereich anspruchsvollere Bergwanderung der Gailtaler Alpen - mit imposanter 360° Aussicht
Vorschlag
  • Die Touren GS_N14 sowie RW_N51 lassen sich sehr gut mit der Tour auf den Torkofel kombinieren.
  • Für den Gipfelanstieg entlang des Grates benötigst du Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
  • Der Gebirgsstock der Jauken hat auch eine recht lebhafte Bergbaugeschichte hinter sich. Mit Unterbrechung dauerte diese bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Abgebaut wurden Kupfer und Eisen. Im 17. Jahrhundert verlegte man sich auf die Zinkproduktion und belieferte die Messinghütten in Möllbrücke und Lienz. Etwa 300 Arbeiter und Bergknappen waren gemeinsam mit Holzfällern und Köhlern in der Dellacher Eisenhütte und am Jauken beschäftigt. Selbst Prinz Eugen, der Edle Ritter, bediente sich einer Produktlinie aus den Gailtaler Hammerwerken - den Kanonenkugeln.
Equipment

Diese ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Immer mit dabei ist aber:

Funktionelle Wanderbekleidung, Windjacke, Kopfbedeckung, Regenbekleidung/-schutz, Bergschuhe, Verpflegung, ausreichend Getränke, Wechselwäsche, diverses persönliches wie Fotoapparat, Handy, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Wanderstöcke, Erste-Hilfe-Set, etc.

Anfahrt
Anreise mit dem PKW:

Von Hermagor über die B111 (Gailtal Straße) oder von Oberdrauburg über die B110 (Plöckenpass Straße) bis Kötschach-Mauthen und von dort über die B111 (Gailtal Straße) weiter bis St.Daniel bzw. in weiterer Folge bis zur Kapelle am Goldberg - und, je nach Saison, direkt bis zur Jaukenalm (vom 1.6.-30.9. ist die Zufahrt vom Goldberg zur Jaukenalm gestattet).

Öffentliche Anreise:

Die nachhaltigste Anreisevariante ist mit der Bahn bis nach Oberdrauburg (von Lienz oder Villach kommend) bzw. bis nach Hermagor (von Villach kommend) theoretisch möglich.

Von Oberdrauburg bzw. Hermagor aus erreichst du in weiterer Folge mit dem Bus den Ort St.Daniel. Jedoch sind es von der Busstation bis zum Beginn der Wanderung mehrere Stunden Fußweg.

Details unter - Mobilitätsinfos Nassfeld sowie Routenplaner Kärntner Linien

Wegbeschreibung

WEGBESCHREIBUNG (Anstieg):

Ab der Marienkapelle am Goldberg bleiben sie vorerst einmal auf der Forststraße, die nördlich der Kirche bergauf führt. Schon nach wenigen Minuten zweigen sie nach rechts auf einen Waldweg ab und folgen – immer wieder die Forststraße querend - dem gut markierten Steig und den Hinweisschildern in Richtung „Jauken“.

Bei der Kreuztraten haben sie ungefähr die Hälfte des Aufstieges bis zur Jaukenalm hinter sich. Hier bietet sich eine kurze Rast beim Wegkreuz an.

Nach gut zweieinhalb Stunden erreichen sie die Waldgrenze und gelangen nach einer letzten Steigung im freien Gelände auf die flachen Wiesen der Jaukenalm (1934 m). Hier stehen sie dem Torkofel mit seinem Gipfelkreuz das erste mal gegenüber.

Der weitere Wegverlauf führt sie auf einem gut erkennbaren und markierten Pfad in den sonnseitigen Hang hinauf und nähert sich einem großen Latschenfeld. Nach diesem durchsteigen sie in nordöstlicher Richtung eine Halde und kommen auf jenen Rasenkamm, der den Torkofel vom Mitterkofel trennt. Von hier aus haben sie noch rund 100 Höhenmeter auf dem erdigem und steindurchsetzten Ostgrat zum Gipfel des Torkofels zu bewältigen. Dieser ist ziemlich steil, doch bei trockenen Verhältnissen nicht allzu schwierig. Trittsicherheit und Achtsamkeit sollte aber selbstverständlich sein.

Einmal angekommen, liegt alles vor ihnen. Genießen sie es!

Im Norden das Drautal, darüber beispielsweise die Kreuzeck- und Reißeckgruppe. Eine Spur weiter links steht der höchste Berg Östereichs - der Großglockner. Nach Westen hin können sie den weiteren Verlauf der Gailtaler Alpen ausmachen und die Lienzer Dolomiten sind zum Greifen nahe.

Wenn sie sich nach Süden wenden und über das Gailtal hinausblicken, stehen sie der mächtigen Bergkulisse der Karnischen Alpen gegenüber. Letztendlich, in der vierten Himmelsrichtung, präsentieren sich 2371 Meter feinster Kalk- und Dolomitstein:

Der höchste Berg in den Gailtaler Alpen östlich des Gailbergsattels, der Reißkofel.

Übrigens:

Der Blick dorthin zeigt ihnen auch schon ihre nächsten zwei Ziele – den Mitterkofel und den Spitzkofel.

WEGBESCHREIBUNG (Abstieg):

Den Ostgrat, den sie bereits kennen, bringen sie mit derselben Achtsamkeit wieder hinter sich und steigen nach dem Rasenkamm in östlicher Richtung in unschwierigen 30 Minuten die Halde zum dicht begrünten Mitterkofel hinauf.

Wenn sie jetzt noch auf den Spitzkofel weitergehen wollen, dann planen sie 30 bis 40 Minuten Gehzeit ein. Oder sie wenden sich wieder der Jaukenalm zu und steigen von dieser auf dem Aufstiegsweg nach St. Daniel ab.

Lage & Anreise

Die Urlaubsdestination Nassfeld-Pressegger See liegt in Kärnten / Österreich direkt an der Grenze zu Italien.

Anreise Planen

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Landschaft NLW-16